Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #18: Bettiol fährt wie ein Moped zum Tagessieg

27. Mai 2021 by Michael Behringer

Bettiol Giro d'Italia

Radsport: Alberto Bettiol hat in beeindruckender Manier die 18. Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Der Italiener war Teil einer großen Ausreißergruppe und auf dem hügeligen Schlussviertel letztendlich nicht mehr aufzuhalten. Das Hauptfeld kam über 20 Minuten später ins Ziel. Zu Angriffen der Favoriten kam es nicht.

Bettiol Giro d'Italia

Bettiol zündet den Turbo

Erneut haben sich beim Giro d’Italia die Ausreißer den Etappensieg geschnappt. Das 18. Teilstück – mit 231 Kilometern von Rovereto nach Stradella das längste der diesjährigen Italien-Rundfahrt – geht an Alberto Bettiol (EF – Nippo). Der Italiener hat sich nach dem Start mit weiteren 22 Mann vom Hauptfeld absetzen können. Dort hat man keine Anstalten gemacht, die Fluchtgruppe wieder einzufangen. Schnell stieg der Vorsprung auf weit über 10 Minuten, so dass früh klar war, dass der Tagessieg wieder eine Angelegenheit für die Ausreißer sein sollte. Ebenfalls in die Offensive gegangen sind die beiden Deutschen Nikias Arndt (DSM), Nico Denz (DSM) und der Schweizer Simon Pellaud (Androni Giocattoli – Sidermec). Als im letzten Rennviertel der Kampf um den Sieg entbrannte, konnten die drei deutschsprachigen Profis jedoch keine entscheidenden Akzente setzen. Arndt kam im Sprint der Verfolger auf den vierten Rang.



Moped Cavagna gegen Moped Bettiol

Direkt im ersten von vier giftigen Anstiegen ging Remi Cavagna (Deceuninck – Quick-Step) in die Offensive. Als Solist konnte sich der Franzose von seinen Begleitern lösen und schon einen Vorsprung von 40 Sekunden herausfahren. Da sich die Verfolger nicht einig waren, schien der Etappensieg bereits vergeben. Doch dann nahm Alberto Bettiol (EF – Nippo) sein Herz in beide Hände und setzte seine Attacke. Beim dritten Versuch konnte sich der Italiener absetzen. Später bekam er Besuch von Nicolas Roche (DSM). Doch der Ire konnte nur kurz darauf das Hinterrad nicht mehr halten. Derweil setzte Bettiol seine Aufholjagd fort. Kurz vor der Kuppe des letzten Hügels schloss er zu Cavagna auf. Er fuhr prompt vorbei, behielt sein enorm hohes Tempo und fuhr den Franzosen einfach vom Hinterrad weg. Dieser brach anschließend komplett ein und wurde nur Etappenneunter. Rang zwei sicherte sich mit einem späten Angriff Simone Consonni (Cofidis).

Evenepoel & Ciccone geben den Giro d’Italia auf

Drei weitere Fahrer haben den Giro d’Italia vorzeitig verlassen und werden das Ziel in Mailand leider nicht zu sehen bekommen. Nach dem Sturz auf der gestrigen Etappe haben sich Giulio Ciccone (Trek – Segafredo), Remco Evenepoel (Deceuninck – Quick-Step) und Nick Schultz (BikeExchange) zwar noch ins Ziel gequält, heute konnten der Italiener, der Belgier und der Australier jedoch nicht mehr an den Start gehen.

#Giro | 📺🚴‍♂️🇮🇹🏆 La VICTORIA del italiano Alberto Bettiol (@EFprocycling) en la 18a etapa (Rovereto-Stradella, 231K) del Giro de Italia 2021 🚴‍♂️💗🏆🇮🇹👏💪pic.twitter.com/z7DGC7NF5S



— Mundo Ciclístico (@mundociclistico) May 27, 2021



Stichworte:Alberto BettiolGiro d'ItaliaNewsRémi Cavagna

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Campagnolo Record 13: Die neue Nummer zwei

Specialized Epic 9

Federleicht mit sub 1.600 g Rahmen: Specialized Epic 9 2026

Fahrrad Multitool

Immer griffbereit und vielfältig konfigurierbar: Das sind die neuen SKS Multitools

Großer Übersichtsartikel zur neuen Laufradgröße: Diese 32 Zoll Komponenten gibt es bereits

e*thirteen Sidekick 2.0

Die Evolution der „kettenlosen“ Performance: e*thirteen Sidekick 2.0 Naben

Colnago TT2 Prototype: Das neue Zeitfahrrad von Tadej Pogacar

Der neue Renthal V2 Apex Vorbau

Konsequente Weiterentwicklung des Erfolgs-Vorbaus: Der neue Renthal V2 Apex Vorbau

Deruiz Mica Pro

Deruiz Mica Pro im Test: 110 Nm, Gates-Riemen, 150 kg Zuladung – 2799 Euro!

Lapierre Pulsium 8.0 2026: Allroad-Sportler aus Frankreich

Focus Aventura² FS: Neues Komfort-Fully für Trekking und Alltag

Specialized und Evenepoel: Ein Deal für die Ewigkeit

Hausbesuch bei TQ E-Bike: Ein Blick hinter die Kulissen am Ammersee

SRAM S500 Schaltgruppe

Das Ende für GX, X01 und XX1: SRAM Eagle S-Serie Schaltgruppen

Lock-On-Griff mit Slip-On-Komfort: SDG präsentiert den neuen Open Core Thrice Grip

Ähnliche Beiträge

  • Giro d'Italia #12 Vorschau: Wieder eine Etappe für die Ausreißer?
  • Giro d'Italia #1 Vorschau: Wer erobert im Zeitfahren die Maglia Rosa?
  • Giro d'Italia #21: Kooij gewinnt vor Groves die Schlussetappe
  • Giro d'Italia #20: Simon Yates gewinnt am Colle delle Finestre den Giro
  • Giro d'Italia #19: Last Man Standing – Prodhomme rettet sich als einziger Ausreißer
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH