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Jonas Rutsch: „Wir haben im Gesamtklassement definitiv Ambitionen“

25. August 2022 by Michael Behringer

Rutsch Jonas Interview

Radsport: Jonas Rutsch bestreitet in diesem Jahr seine dritte Deutschland Tour. Früher noch für Lotto – Kern-Haus aktiv, fährt er seit vorletzter Saison für das WorldTour-Team EF. Velomotion hat ihn vor dem Start der Deutschland Tour interviewt.

Ihr habt ja eine sehr internationale Truppe hier am Start. Sechs Fahrer, sechs Nationen. Wie läuft bei euch die Kommunikation ab?

Jonas Rutsch: Joa, auf englisch. Alle sprechen gutes Englisch. Auch im Funk wird englisch gesprochen. Das funktioniert soweit ganz gut.

Ihr seid mit einem sehr starken Aufgebot hier angereist. Was habt ihr für Ambitionen? Du wirst wahrscheinlich versuchen in Gruppen zu gehen?

Ja. Aber ich denke, ich bin hier auch um Helferdienste zu leisten. Für die Rundfahrt bin ich ein wenig das Arbeitstier. Im Gesamtklassement haben wir definitiv Ambitionen. Mit Ruben Guerreiro und Alberto Bettiol haben wir starke Leute mit dabei. Und auch Christian Eiking hat schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass er auf GC fahren kann.



Du fährst ja jetzt unter anderem auch gegen dein ehemaliges Team Lotto – Kern-Haus. Vorhin habe ich schon gesehen, dass sie dir was zugerufen haben.

Letztes Jahr habe ich mich ja auch schon in dieser Situation befunden. Im ersten Moment ist das sicher ein bisschen komisch, aber man gewöhnt sich dran.

In dieser Saison hast du schon einige Renntage absolviert. Wie zufrieden bist du insgesamt mit deiner Entwicklung bei EF?

Also letztes Jahr lief es richtig gut. Da habe ich große Schritte nach vorn gemacht. In dieser Saison hatte ich ein bisschen Pech und bin eigentlich nicht so ganz zufrieden.Aber jetzt gucken wir mal, was wir noch machen können. Insgesamt ist meine Entwicklung bei EF aber sicher eine sehr positive.

Was steht bei dir 2022 noch an nach der Deutschland Tour?

Ich werde noch ein paar Eintagesrennen in Belgien und Frankreich fahren.



Zur nächsten Saison wechselt Richard Carapaz zu euch. Inwiefern wird sich dadurch das Team und auch deine Rolle verändern?

Puuh, das kann ich selbst noch nicht genau sagen. Das werden wir dann sehen. Ich meine, das ist jemand, der um den Sieg bei der Tour de France mitfahren kann. Das wird sicher Einfluss aufs Team nehmen und auf die Rennplanung.

https://www.velomotion.de/magazin/2020/01/radsport-tour-down-under-renntagebuch-von-jonas-rutsch-6/

Stichworte:Deutschland-TourInterviewJonas RutschNewsVelomotion-Interview

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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