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E-MountainbikesKompletträderTests

Focus Jam² 6.8 im Test: Understatement auf zwei Rädern

29. April 2026 by Michael Faiß

Focus Jam²

Test / E-MTB: Auf den ersten Blick wirkt das Focus Jam² auf dem Papier fast schon ein bisschen zu unaufgeregt. Ein solider Aluminiumrahmen, der bewährte Bosch CX Motor, wahlweise 600 oder 800 Wattstunden im Unterrohr, 29-Zoll-Laufräder und 160 mm Federweg an der Front gepaart mit 150 mm am Heck – das klingt nach einem sehr bodenständigen E-MTB, mit dem man vor der Eisdiele vermutlich keinen Blumentopf gewinnt. Doch wer das Rad vorschnell in die Schublade der grundsoliden, aber wenig spektakulären Begleiter steckt, macht einen Fehler. Hinter der unscheinbaren Fassade verbirgt sich ein enorm durchdachtes Konzept mit cleveren Detaillösungen, einer herausragenden Akku-Modularität und Fahreigenschaften, die uns auf dem Trail regelrecht verblüfft haben. Warum das Focus Jam² auch im Jahr 2026 einer der heißesten Tipps für eine enorm breite Zielgruppe ist, klären wir in diesem ausführlichen Test.

Das Jam² ist ein absoluter Evergreen im E-MTB-Portfolio der Stuttgarter Marke Focus und wohl exakt das Bike, mit dem viele Mountainbiker den Hersteller am ehesten in Verbindung bringen. In seiner aktuellen Ausbaustufe positioniert sich das Rad als reinrassiger Trail-Allrounder, der den Sweetspot zwischen ausgedehnter Tourentauglichkeit und abfahrtsorientiertem Trail-Spaß voll treffen soll. Focus verzichtet hier ganz bewusst auf elitäre Carbon-Spielereien oder extreme Geometrie-Experimente, die ohnehin nur für eine winzige Zielgruppe relevant wären. Stattdessen setzt man beim Rahmen durchgehend auf Aluminium, was Robustheit, Zuverlässigkeit und einen breiten Einsatzbereich für die große Masse an Fahrern garantiert.



Premium-Look in massivem Aluminium

Wenn man vor dem Focus Jam² steht, muss man allerdings schon den obligatorischen Klopftest bemühen, um wirklich zu glauben, dass es sich hierbei um einen Aluminiumrahmen handelt. Focus hat bei der Fertigung und Verarbeitung sichtbar Aufwand betrieben. Vor allem im Bereich des Steuerrohrs sind die markanten Schweißnähte derart sauber verschliffen, dass die fließenden, organischen Formen stark an einen Carbon-Rahmen erinnern. Unterstützt wird dieser ausgesprochen hochwertige Premium-Look durch die elegante, zweifarbige Metallic-Lackierung und den passend lackierten Umlenkhebel des Hinterbaus.



Doch die Rahmenkonstruktion punktet nicht nur mit optischen Reizen. Die massiven Rohrquerschnitte strahlen eine enorme Stabilität aus, die sich logischerweise auch auf der Waage bemerkbar macht. Je nach Ausstattungsvariante und Akkugröße pendelt sich das Gewicht des Bikes zwischen 24,5 und 25,5 Kilogramm ein. Was für Leichtbau-Fetischisten zunächst nach einem Ausschlusskriterium klingt, bietet im Gegenzug handfeste strukturelle Vorteile. So trumpft das Jam² mit einem für heutige Verhältnisse hohen zulässigen Gesamtgewicht von stolzen 150 Kilogramm auf. Zieht man das Eigengewicht des Bikes ab, bleiben komfortable 125 Kilogramm für den Fahrer und dessen Ausrüstung.

Als zusätzlicher Bonus ist der Rahmen offiziell für die Nutzung von Fahrradanhängern freigegeben – ein absoluter Segen für sportliche Eltern, die Familie und Hobby miteinander vereinen wollen und ein Feature, das es im leistungsstarken E-MTB-Bereich längst nicht mehr so oft gibt. Auch bei den liebevollen Details abseits der großen Zahlen hat Focus mitgedacht: Der Rahmen ist an allen relevanten Stellen geschützt. Besonders löblich hervorzuheben ist der großzügige, gerippte Kettenstrebenschutz, der nicht einfach nur verklebt, sondern fest am Rahmen verschraubt ist. Das kostet in der Herstellung zwar ein paar Cent mehr, sichert das Bauteil jedoch zuverlässig gegen Ablösen bei Nässe und Schmutz. Zudem versteckt sich im Unterrohr unterhalb des Akkus eine clevere Aufnahme für einen Apple AirTag oder Chipolo Tracker, der mittels Kabelclips unsichtbar fixiert werden kann.



Modulares Akku-Konzept: Die Qual der Wahl

Eines der absoluten Highlights des Focus Jam² ist das hervorragend umgesetzte, modulare Akku-Konzept. Während sich viele andere Hersteller auf dem Markt auf fest verbundene Batterien oder exakt eine vorgegebene Kapazität limitieren, überlässt Focus dem Kunden die freie Wahl. In den Modellen der 6er-Serie können Fahrer entscheiden, ob sie den kompakten 600-Wattstunden-Akku (ca. 3,0 kg) oder den größeren 800-Wattstunden-Akku (ca. 3,9 kg) von Bosch im Rahmen unterbringen möchten.

Der konstruktive Clou dahinter: Das Unterrohr des Rahmens bleibt identisch, lediglich die entnehmbare Abdeckung ändert sich. Fährt man den kleineren 600-Wh-Akku, profitiert man von einer schlanken, sportlichen Silhouette. Möchte man für epische Touren aufrüsten, fasst der Rahmen problemlos den 800-Wh-Speicher, wofür schlichtweg ein anderes, etwas weiter herausstehendes Unterrohr-Cover verwendet wird. Beide Cover fügen sich nahtlos in das Design ein. Es ist beinahe verwunderlich, warum nicht viel mehr E-Bike-Hersteller diese logische und smarte Lösung adaptieren.



Wem selbst die 800 Wattstunden noch nicht genügen, der hat zusätzlich die Möglichkeit, den kompakten PowerMore 250 Range Extender auf dem Unterrohr zu platzieren. Der Anschluss erfolgt über eine gelungene Ladebuchse am Sitzrohr, deren Klappe sich elegant nach oben schieben lässt. Hier steht nichts gefährlich ab, hier kann man beim Treten nicht hängen bleiben – es sind exakt diese feinen Details, die zeigen, dass hier Ingenieure am Werk waren, die selbst viele Stunden im Sattel verbringen. Mit dem Range Extender lässt sich die Gesamtkapazität des Jam² auf bis zu 1.050 Wh ausbauen.

Bosch CX Gen 5: Kraftpaket mit 100 Nm Update

Das Herzstück des Antriebs bildet der extrem bewährte Bosch Performance Line CX Motor der 5. Generation. Focus stattet das System ab Werk mit dem jüngsten Software-Update aus. Dadurch klettert das maximale Drehmoment von 85 Nm auf 100 Nm. Gleichzeitig steigt die Spitzenleistung auf bis zu 750 Watt bei einem maximalen Unterstützungsfaktor von 400 Prozent. Der Motor ist selbstverständlich voll in das Bosch Smart System integriert und kann über die eBike Flow App bis ins kleinste Detail konfiguriert werden. So ist unter anderem auch der dynamische eMTB+ Modus mit an Bord, der eine Symbiose aus starker Motorunterstützung und präziser Trail-Kontrolle verspricht.

Geometrie und Fahrwerk: Bereit für jedes Gelände

Das Fahrwerk des Jam² baut auf der hauseigenen F.O.L.D.-Kinematik auf, die 150 mm satten Federweg am Heck bereitstellt. Zusammen mit den üppigen 160 mm Hub an der Gabel ergibt sich ein Paket, das nicht zu radikal für gemäßigte Touren ist, aber große Reserven für grobes Gelände bietet. Focus verzichtet bewusst auf einen Flip-Chip zur Geometrieverstellung und vertraut auf einen sehr ausbalancierten Grundcharakter.



SMLXL
Reach (mm)425455480510
Stack (mm)630639648657
Sitzrohr (mm)390420440460
Lenkwinkel (in °)65656565
Sitzwinkel (in °)76,576,576,576,5
Oberrohr (mm)576608636668
Kettenstreben450450450450
Steuerrohr (mm)110120130140

Die Geometrie zeichnet sich durch einen durchaus stattlichen Stack (knapp 650 mm in Größe L) aus, der den Fahrer angenehm hoch und sicher in das Rad integriert. Dem gegenüber stehen die über alle Größen hinweg 450 mm langen Kettenstreben, die am E-MTB entscheidend dazu beitragen, das Vorderrad auch im steilen Anstieg sicher am Boden zu halten. Standardmäßig rollt das Bike auf 29-Zoll-Laufrädern, die Reifenauswahl beschränkt sich herstellerseitig auf eine maximale Breite von 2,6 Zoll (66 mm).

Ausstattungsvarianten: Für jedes Budget das Richtige

Focus bietet das Jam² aktuell in vier primären Ausstattungsvarianten an, die preislich ein sehr faires und breites Segment abdecken. Den Einstieg markiert das Jam² 6.7 für 4.699 Euro, das mit einer RockShox Psylo Silver Gabel und Shimano Cues 10-fach-Schaltung eine sehr solide, wenn auch eher rudimentäre Basis darstellt. Am oberen Ende der Fahnenstange rangiert das Jam² 6.0 für 7.999 Euro, welches mit RockShox Lyrik Ultimate, elektronischer SRAM GX AXS Transmission, DT Swiss Carbon-Laufrädern und dem leichten, einteiligen One Piece SL Carbon-Cockpit nahezu keine Wünsche mehr offenlässt.



Rahmen Focus Jam²
Federgabel RockShox Lyrik Select
Antrieb Bosch CX Gen5
Akku 600 Wh
Dämpfer RockShox SuperDeluxe Select
Laufräder Raceface AR30
Reifen VR Schwalbe Albert Radial Trail Ultrasoft
Reifen HR Schwalbe Albert Radial Trail Soft
Schaltwerk Sram Eagle 70
Schalthebel Sram Eagle 70
Kurbel Samox 165 mm
Umwerfer Ohne
Bremse Sram DB8
Bremsscheiben Sram Centerline 200/200
Sattelstütze Post Moderne DP-212 170 mm (L)
Sattel Focus
Vorbau Focus C.I.S 2.0
Lenker Alloy 800 / 30 mm


Die spannendsten Optionen für die meisten Käufer dürften jedoch in der Mitte liegen. Unser Testbike, das Jam² 6.8, schlägt mit 5.699 Euro in der 600-Wh-Version (plus 300 Euro Aufpreis für 800 Wh) zu Buche. Dafür erhält man ein absolut ehrliches RockShox Select-Fahrwerk, die mechanische SRAM Eagle 70 Transmission und die bissigen Schwalbe Albert Reifen mit Radialkarkasse. Wer nochmals 1.000 Euro addiert, erhält mit dem Jam² 6.9 (6.699 Euro) ein signifikantes Fahrwerks-Upgrade auf die Fox Performance Elite Serie (Grip X2 Gabel und Float X Dämpfer) sowie die Zuverlässigkeit einer Shimano XT 12-fach Schaltung. In Anbetracht des Fachhandels-Bonus, bei dem oft noch ein paar Prozentpunkte verhandelbar sind, sind das äußerst konkurrenzfähige Pakete.

Das Focus Jam² in der Praxis: Überraschung auf dem Trail

Mit all diesen Daten und dem ordentlichen Gewicht im Hinterkopf starteten wir unseren Praxistest auf den heimischen Trails. Um es gleich vorwegzunehmen: Wenn man ein Bike mit über 25 Kilogramm Kampfgewicht aus dem Auto wuchtet, manifestiert sich im Kopf unweigerlich das Bild eines behäbigen, sturen Panzers, der bergab zwar alles plattbügelt, sich aber nur widerwillig durch enge Kurven zirkeln lässt. Doch selten lagen wir mit unserer Einschätzung so falsch.

Das Focus Jam² hat uns auf dem Trail komplett überrascht. Es ist uns in unserer Test-Historie bisher kaum ein Rad in dieser Gewichtsklasse untergekommen, das sich derart lebendig, spritzig und agil bewegen lässt. Es widerlegt die reine Fixierung auf das Datenblatt eindrucksvoll und zeigt, wie entscheidend die Kombination aus Kinematik, Massenschwerpunkt und Geometrie in der Realität wirklich ist.



Bergab: Verspielt, agil und satt auf dem Trail

Der tiefe Schwerpunkt des Bikes spielt bergab eine zentrale Rolle. Jeder spielerische Impuls des Fahrers wird wunderbar bereitwillig in eine Richtungs- oder Geschwindigkeitsänderung umgewandelt. Man steht tief und zentral über dem Tretlager, während die bemerkenswert hohe Front ein enormes Sicherheitsgefühl generiert. Wenn es extrem steil wird, bewahrt einen der hohe Stack vor Überschlagsgefühlen. Gleichzeitig reicht ein kurzer Ruck am Lenker, um das Vorderrad an kleinen Kanten abzuziehen und das Bike in den nächsten Anlieger zu werfen.

Die Dämpferabstimmung des F.O.L.D.-Hinterbaus am Jam² 6.8 erweist sich als hervorragender Kompromiss. Der Hinterbau liefert reichlich Gegendruck für eine aktive Fahrweise und sackt nicht tief im Federweg weg, schluckt aber dennoch auch größere Brocken mit einer erfreulichen Gelassenheit. Die 29-Zoll-Laufräder tragen ihr Übriges zur immensen Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten bei. Das Rad verzeiht auch ungeübteren Fahrern sehr viel und ermutigt dazu, die Bremsen einfach mal offen zu lassen.

Bergauf: Uphill-Flow mit eMTB+ Modus

Geht es in die entgegengesetzte Richtung, wird das Jam² zum unaufhaltsamen Kletterkünstler. Die Kombination aus den 450 mm langen Kettenstreben, den großen Laufrädern und dem kräftigen Motor macht auch extrem verblockte und steile Uphills zum reinsten Vergnügen. Das Vorderrad steigt erst sehr spät, man kann entspannt sitzen bleiben und die Pedale kreisen lassen.



Schattenseiten: Wo es noch hakt

Natürlich müssen wir auch Kritik üben, denn ganz ohne Schwächen kommt auch das beste Konzept nicht aus. Ein deutlicher Kritikpunkt betrifft den Vorbau und die Leitungsverlegung. Focus setzt hier auf den C.I.S. 2.0 Vorbau, bei dem die Züge direkt durch den Steuersatz in den Rahmen geführt werden. Das sorgt zwar für eine aufgeräumte Optik, ist für Schrauber im Alltag jedoch ein echter Graus. Wer etwa die Lenkerhöhe über Spacer variieren möchte, muss unter Umständen den Gabelschaft kürzen. Dieses wenig schrauberfreundliche Detail beißt sich stark mit dem ansonsten sehr praxistauglichen und wartungsfreundlichen Charakter des Rades.

Ein weiteres Manko ist die eingeschränkte Einstecktiefe für die Sattelstütze. Aufgrund eines deutlichen Knicks im Sitzrohr lässt sich die Dropper-Post bei Rahmengröße L laut Hersteller nur maximal 275 mm tief versenken. Piloten, die sehr langhubige Sattelstützen bevorzugen, müssen hier vorab genau Maß nehmen. Zudem verbaut Focus an unserem Jam² 6.8 die SRAM DB8 Bremsen. Diese bringen das Bike zwar zum Stehen, fühlen sich bei einem potenziellen Systemgewicht von 150 kg auf langen Abfahrten aber schnell unterdimensioniert an. Hier wäre eine standfestere Anlage wünschenswert gewesen. Zuletzt trübt das klobige und sturzgefährdete Purion 200 Display am Lenker das Cockpit-Bild minimal – ein sauber im Oberrohr integriertes Display hätte weitaus besser zum Premium-Look gepasst.



Das Setup: Dämpferdruck und Akku-Wahl

Für alle künftigen Besitzer haben wir noch zwei entscheidende Tipps parat. Beginnen wir beim Fahrwerk: Focus liefert im Handbuch Empfehlungen für den idealen Dämpferdruck basierend auf dem Fahrergewicht. In unserem Test zeigte sich jedoch schnell, dass das Rad mit dem empfohlenen Sag von 30 Prozent etwas zu behäbig agierte und vereinzelt Durchschläge hinnehmen musste. Wir raten dazu, den Dämpferdruck etwas zu erhöhen. Mit etwas mehr Gegendruck erwacht das Heck richtig zum Leben, das Bike wird poppiger, verspielter und passt wesentlich besser zu seinem Trail-Charakter.

Hinsichtlich der Akku-Konfiguration durften wir das Rad Back-to-Back mit der 600-Wh- und der 800-Wh-Batterie über die Trails jagen. Unser klares Fazit: Greift unbedingt zum 600-Wattstunden-Akku! Mit dem fast ein Kilogramm leichteren Energiespeicher liegt der Schwerpunkt günstiger und das Bike lenkt sich deutlich spritziger und harmonischer. Für die zwei, drei extrem ausgedehnten Tagestouren im Jahr seid ihr mit dem kompakten Akku im Unterrohr plus dem Range-Extender in der Rahmentasche deutlich besser, flexibler und fahrdynamisch hochwertiger aufgestellt.

Fazit: Focus Jam² 6.8

Pro

  • Vielseitiges Gesamtkonzept
  • Gelungene Akku-Integration
  • Verspielter Charakter
  • Fairer Preis

Contra

  • Leitungs- und Zugverlegung
  • Kein Leichtgewicht

Fakten

RahmenmaterialAluminium
Laufradgröße29 Zoll
AntriebstypBosch CX Gen 5 (BDU38)
Federweg160 / 150 mm
Gewicht24,6 kg (600 Wh)
Preis5.699 Euro (600 Wh)
Web www.focus-bikes.de
DownhillUphill
 
LaufruhigAgil
 
Das Focus Jam² ist das beste Beispiel dafür, dass Mountainbikes nicht auf dem Datenblatt, sondern auf dem Trail bewertet werden müssen. Wer dieses E-MTB aufgrund seines Gewichtes von 25 Kilo und des Aluminiumrahmens aussortiert, verpasst eines der stimmigsten Gesamtpakete des Jahres. Bergab offenbart es einen unglaublichen Spieltrieb und absolute Souveränität, bergauf pflügt der Bosch CX mit dem 100-Nm-Update durch jedes Hindernis. Das grandios umgesetzte modulare Akku-Konzept, die beeindruckende Systemfreigabe von 150 Kilogramm und liebevolle Details wie die versteckte Tracker-Halterung runden den exzellenten Eindruck ab. Trotz kleinerer Schwächen bei der Zugverlegung und Bremsspezifikation ist das Focus Jam² zweifellos mehr als die Summe seiner Einzelteile – ein extrem heißer Tipp für die absolute Mehrheit der Mountainbiker da draußen.
Stichworte:#VMmtbE-MTBEndurofeaturedFocusFocus Jam

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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