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E-Gravel / E-RoadKompletträderTests

C.B.T. Italia Blade 99 im Test: Ausdauernd durch die Berge

28. Mai 2021 by Caspar Gebel

Test: Aus seinem leichten E-Carbonrahmen baut der norditalienische Traditionshersteller ebenso ein Rennrad und ein Speedbike auf wie einen Graveller. Der ist solide aufgebaut und gefällt vor allem durch seine vergleichsweise große Reichweite. Wir haben das C.B.T. Italia Blade 99 für euch getestet.

Straßenrennräder mit E-Antrieb mögen noch selten sein, doch beim Gravelbike hat sich der Unterstützungsmotor längst durchgesetzt. Kein Wunder, ist man doch im Gelände häufig mit einem Tempo unterhalb von 25 km/h unterwegs; anders als beim Straßenrad dürfte der Antrieb also in vielen Fahrsituationen eingesetzt werden, nicht nur im Anstieg. Und da man zwar mit einem Gravelbike auf der Straße fahren kann, mit dem Rennrad aber nicht im Gelände, macht es ohnehin mehr Sinn, die Offroader unter Strom zu setzen.

C.B.T. Italia Blade
Mit Apex 1 ist das C.B.T. solide und funktionell ausgestattet.


Wobei C.B.T. Italia etwas anders vorgeht: Das Rahmen, auf dem das Blade 99 basiert, kann auch mit Shimano Ultegra geordert werden – statt des E-Gravellers hat man dann eine E-Rennmaschine. Dazu gibt es das flotte Pedelec mit „Flatbar“, also geradem Lenker, als sportliches Urban-Bike. Viel Auswahl also, doch die Schwalbe-Crossreifen und die Sram Apex 1×11 stehen dem E-Rahmen vielleicht am besten.

 

Der Nabenmotor verschwindet zwischen Ritzelpaket und Bremsscheibe.
Knackige Schaltfunktion und starke Verzögerung zeichnen den DoubleTap-Hebel aus.


C.B.T. Italia Blade 99 mit vergleichsweise großem Akku

Dergestalt kurz vorgestellt, kann man sich den E-Graveller nun im Details anschauen. Besonders interessiert natürlich der Antrieb, den das traditionsreiche Unternehmen mitentwickelt hat. Es ist ein klassischer Nabenmotor, der optisch zwischen Ritzelpaket und Bremsscheibe verschwindet und damit einerseits am Sportrad kaum auffällt, andererseits aber die in diesem Segment sinnvolle Unterstützung liefert: kein furioses Drehmoment, sondern eher sanfter Extraschub am Berg und auf kräftezehrendem Untergrund.

C.B.T. Italia Blade
Der große Akku sitzt U-förmig auf dem Unterrohr; auffällig ist der Querschnittsprung unten.

Gespeist wird der Motor von einem gut ins Rahmendesign angepassten Akku, der U-förmig auf dem eigentlichen Unterrohr sitzt; an dessen unterem Ende fällt allerdings der deutliche Querschnittsprung auf. Der Hersteller gibt die Kapazität der Batterie mit 380 Wattstunden an und hebt die hohe Effizienz des Systems hervor, die faktisch zu einer um 50 Wh höheren Kapazität führen soll. Angesichts eines Fahrradgewichts um 13,5 Kilo kann man in jedem Fall von soliden Reichweiten ausgehen; nicht zu vergessen ist auch, dass vergleichbare Systeme wie der Mahle-Antrieb oder der Fazua-Mittelmotor gerade mal 250 Wattstunden im Tank haben.



C.B.T. Italia Blade

Mit Tastenblock am Lenker und einem großen Display ist das Antriebssystem vollwertig ausgestattet; dazu kommt eine App, die es unter anderem erlaubt, die Unterstützungsleistung an die Herzfrequenz zu koppeln. So schiebt der Motor immer dann an, wenn es zu anstrengend wird. In der bergigen norditalienischen Heimat von C.B.T. Italia ist das sicher keine schlechte Idee – und nicht nur dort.

C.B.T. Italia Blade
Mit Display und Tastenblock ist der Antrieb des E-Gravellers vollwertig ausgestattet.


Der leichte Carbonrahmen ist modern gezeichnet und durchaus formschön.
Hinter dem Firmennamen verbirgt sich eine traditionsreiche Manufaktur.

C.B.T. Italia Blade 99 – Klassische Optik, moderne Standards

Mit schlanker Gabel und waagerechtem Oberrohr wirkt der leichte Carbonrahmen des C.B.T. klassisch, ist aber mit eckigem Sitzrohr, tief angesetzten Streben und gelungener Innenverlegung aller Züge und Leitungen sehr modern. Auffällig ist der knappe Reifendurchlauf am Hinterbau – viel mehr als der in der Serie montierte 32er Vittoria dürfte nicht hindurchpassen, womit das Blade 99 eher Crosser als Gravelbike ist. Darauf deuten auch die sehr einfachen schmalen Reifen am Testrad hin. Immer eine gute Wahl ist die Apex 1 von Sram: Die günstigste 1×11-Gruppe des Anbieters ist zwar schwerer als ihre großen Geschwister, in Sachen Funktion von diesen aber nicht wirklich zu unterscheiden.  C.B.T. Italia verzichtet auf ein integriertes Innenlager und montiert den Apex-Kurbelsatz klassisch per BSA-Lager – solider und wartungsärmer geht’s kaum. Deda-Anbauteile runden den E-Renner ab, der insgesamt solide und wertig erscheint.

Per App lässt sich die Motorsteuerung mit einem Herzfrequenzmesser verbinden, sodass die Antriebsunterstützung an den Puls gekoppelt ist.
Die sehr einfachen, schmalen Crossreifen werden dem E-Graveller nicht gerecht.


So erscheinen die 4.490 Euro, die der Hersteller für das Blade 99 aufruft, insgesamt angemessen. Klar, C.B.T. Italia muss sich in der wachsenden Nische der E-Gravelbikes mit namhafteren Anbietern messen; gerade die großer Reichweite macht das Bike aus den Bergen jedoch attraktiv.

Fazit: C.B.T. Italia Blade 99

Pro

  • Große Reichweite
  • Offroad-Tauglichkeit

Contra

  • Eingeschränkte Reifenfreiheit

Fakten

Produktjahr2021
Preis4.490 Euro
Web cbtitalia.com
Wer Offroad längere Strecken fahren will oder auf besonders bergigem Terrain unterwegs ist, könnte am Blade 99 im Gravel-Trimm Gefallen finden: Die große Reichweite des hauseigenen Antriebs unterscheidet dieses Rad deutlich von der Konkurrenz.
Stichworte:#VMgravelC.B.T. Italia Blade 99CBT BikesE-BikeE-GravelbikeE-RennradGravelbikeNewsRennradTest

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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