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Radsport: Tour de France 2017: Favoriten auf Grün, Gepunktet & Weiß

27. Juni 2017 by Michael Behringer

Radsport: Nur noch vier Tage, dann beginnt die Tour de France 2017 in Düsseldorf. Neben den Favoriten auf das Gelbe Trikot wollen wir euch daher auch die Kandidaten für Grün, Weiß und Gepunktet vorstellen. Wer sichert sich die Wertungstrikots bei der diesjährigen Tour de France?

Das Grüne Trikot: Erneut keine Gegner für Peter Sagan?

In den letzten fünf Jahren hat Peter Sagan (Bora-hansgrohe) die Punktewertung jedes Mal gewonnen. Seit 2012 durfte sich der Slowake auf den Champs-Élysées immer in Grün ablichten und feiern lassen. Auch in diesem Jahr rechnen die Experten stark mit Peter Sagan. Kein Wunder, denn der Weltmeister wird auf hügeligen Etappen punkten und in den reinen Massensprints ebenfalls vorn reinfahren können. Doch wer kann ihn herausfordern? Die deutschen Sprinter André Greipel (Lotto Soudal) und Marcel Kittel (Quick-Step Floors) konzentrieren sich ebenso wie der Brite Mark Cavendish (Dimenson Data) eher auf Etappensiege. Nur über diese kann auch der Erfolg in der Punktewertung gehen. Doch ohne die Zwischensprints wäre auch ein Seriensieger chancenlos. Vielleicht werden sich Alexander Kristoff (Katusha-Alpecin), John Degenkolb (Trek-Segafredo) oder Michael Matthews (Sunweb) auf Grün konzentrieren. Sie wären auch in der Lage, bei welligerem Terrain noch zu punkten. Doch eigentlich ist die Sache relativ klar: Gibt es unter den reinen Sprintern keinen Seriensieger, sollte Peter Sagan das Grüne Trikot kaum zu nehmen sein.

Tour de France Peter Sagan



Das Gepunktete Trikot: Welcher Klassementfahrer scheitert?

Seit dem Karriereende von Richard Virenque ist es nahezu unmöglich, den Sieger in der Bergwertung vorherzusagen. David Moncoutie war immer eine gute Wahl, genauso wie in den letzten Jahren Rafal Majka (Bora-hansgrohe). Doch häufig kämpfen gegen Ende der Tour de France diejenigen Bergfahrer um das Gepunktete Trikot, die eigentlich um eine gute Platzierung im Gesamtklassement fahren wollten. Rafal Majka möchte in diesem Jahr aber tatsächlich nicht auf die Bergwertungen schielen. Er gilt als Kapitän seiner Mannschaft und soll um das Podium mitfahren. Das wird wohl auch Thibaut Pinot (FDJ) versuchen. Sollte der Franzose früh merken, dass ihm die Körner fehlen, könnte er seine Ziele eventuell auf die Bergwertung umändern. Gleiches gilt für Thomas De Gendt (Lotto Soudal) und möglicherweise sogar für Esteban Chaves (Orica-Scott). Von Anfang an auf Etappensiege fahren möchte Pierre Rolland (Cannondale-Drapac). Damit könnte er sich im Vorbeigehen auch die Bergwertungen schnappen. Die Klassementfahrer wissen, dass Rolland keine Gefahr für sie darstellt. Daher ist Pierre Rolland unser Tipp für das Gepunktete Trikot.

Tour de France Rafal Majka

Das Weiße Trikot: Hat Emanuel Buchmann eine Chance?

In der Wertung des besten Nachwuchsfahrers finden sich Jahr für Jahr die Klassementfahrer der Zukunft wieder. Es ist sehr erfreulich, dass in diesem Jahr auch ein deutscher Fahrer unter den Kandidaten zu finden ist. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) wird nach seinen zuletzt sehr starken Leistungen nicht selten als möglicher Träger des Weißen Trikots genannt. Doch seine Gegner sind stark. Da wäre zum Beispiel Louis Meintjes (UAE) zu nennen. Der Südafrikaner wird in seiner Mannschaft einige Freiheiten genießen und vielleicht sogar unterstützt werden. Simon Yates (Orica-Scott) hat von allen Kandidaten die größten Erfolge vorzuweisen. Und dann wäre da noch Pierre Latour (Ag2r). Der junge Franzose gilt als riesiges Talent und soll irgendwann einmal die Tour de France gewinnen. Die Chancen von Emanuel Buchmann stehen also nicht sonderlich gut. Zumal der Deutsche seine Chefs Rafal Majka und Peter Sagan unterstützen muss.



Tour de France Emanuel Buchmann

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Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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