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KinderfahrräderTests

Kleiner Downhiller mit 26 Zoll Reifen: VPace Fred26

13. Juni 2026 by Lukas Mühlehner

VPace Fred26

VPace bewirbt das Fred26 als Mini-Downhiller – und unsere jungen Tester können das absolut bestätigen. Das 150-mm-Fully blüht im Bikepark so richtig auf und vermittelt dort viel Kontrolle und Sicherheit, was auch an den 26 Zoll Laufrädern liegt. 26 Zoll? Richtig gelesen: Für unseren 24 Zoll Kinderbike-Test hat uns VPace nicht bloß ein, sondern gleich zwei Bikes mit größeren Laufrädern als angefragt geschickt. Warum das durchaus Sinn macht, erfahrt ihr im Test des VPace Fred26 Mini-Downhillers.

  • Bikepark-gerechter Minidownhiller
  • Rollt auf 26 Zoll Laufrädern für mehr Kontrolle
  • Passt erst ab ca. 135 cm richtig gut, dafür aber länger

Geschaffen für den Bikepark: Das VPace Fred26 in der Übersicht

Die Frage, für wen das VPace Fully mit den 150 mm Federweg an Front und Heck gedacht ist, lässt sich klar und knapp beantworten: Das Fred26 ist für alle Kids, die möglichst viel Zeit im Bikepark verbringen. Für lange Touren oder den Weg in die Schule ist das Fred26 definitiv Overkill – auch wenn der Hersteller aus Ravensburg das Bike sehr kindgerecht ausstattet. Auffällig ist besonders die Laufradgröße: In unserem 24 Zoll Kinderbike-Test stellt das VPace mit seinen 26 Zoll Reifen eine Ausnahme dar.

Doch die Logik des Herstellers leuchtet ein: So wie Erwachsenen-Bikes auf 29 oder vielleicht bald sogar 32 Zoll große Laufräder für ein verbessertes Überrollverhalten im Gelände sowie weniger Rollwiderstand setzen, profitieren auch die Kleinen vom größeren Reifenumfang. Im Test konnte das Fred26 mit viel Kontrolle auf ruppigen Trails überzeugen. So viel Bergab-Potenzial hat seinen Preis: 2.499 Euro (UVP) beträgt der Preis für das Alu-Fully; dazu stehen drei Farben zur Auswahl.



  • Laufradgröße 26 Zoll
  • Federweg 150 mm (vorne / hinten)
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Größenempfehlung d. Herstellers 135 – 150 cm
  • Gangschaltung SRAM NX 11-fach
  • Gesamtgewicht 12,9 kg
  • Gewicht der Laufräder 4,7 kg
  • Farben Grün, Silber, Sdeschwarz
  • vpace.de
  • Preis (UVP) 2.499 Euro
VPace Fred26
Das VPace Fred26 ist speziell auf den Einsatz im Bikepark zugeschnitten. Dazu ist es mit einem sensiblen 150-mm-Fahrwerk von Manitou sowie großen 26 Zoll Reifen ausgestattet. Preislich liegt das Alu-Fully bei 2.499 € (UVP); es ist auch in zwei anderen Farben verfügbar.

Was kann der Mini-Downhiller auf den Riesen-Laufrädern?

Trotz der größeren Laufräder passt sich das VPace Fred26 gut in unser Testfeld ein. Unseren 130 cm großen Testern war das Fully zwar tendenziell ein Stück zu groß, unserem 140 cm großen Fahrer passte das Bike dagegen perfekt. Die Geometrie des Rahmens ist relativ lang und definitiv abfahrtsorientiert gezeichnet; so passt das Rad den Kindern nicht nur für einen längeren Zeitraum, sondern fühlt sich auf Abfahrten immer laufruhig und vertrauenserweckend an. Sind die aspirierenden Downhill-Athleten einmal doch dem 26-Zoll-Fred entwachsen, bietet VPace mit dem Fred265 und dem Fred275 zwei federwegsstarke Fullys mit Mini-Mullet- bzw. Full-650b-Setup an.



VPace Fred26
Die Geometrie des VPace Fred26 vermittelt viel Sicherheit bei Sprüngen und auf grobem Terrain.

Das VPace Fred26 im Trail-Einsatz

Natürlich ist das Fred26 mit seinen großen Federwegszahlen auf einen spitzen Einsatzbereich ausgerichtet: Im Bikepark fühlt es sich pudelwohl, für lange Touren oder dergleichen ist es nicht gedacht. Das kostet dem Bike Vielseitigkeit, dafür erfüllt es seine angedachte Aufgabe perfekt: Es ist die ideale Bikepark-Maschine für kleine Shredder!



Dabei hilft dem robusten Alu-Rahmen eine Top-Ausstattung: Das Manitou-Fahrwerk spricht sensibel an und verwaltet die 150 mm Federweg vorne wie hinten in fantastischer Manier. Dazu lassen sich die Magura-Bremsen fein modulieren; mit ihren kindgerechten Hebeln können sie auch viel Bremskraft abrufen. Auch die weiteren Komponenten sind gut gewählt und passen den Kindern gut. Hervorzuheben sind außerdem die griffigen Maxxis Reifen – hier kann VPace auf eine größere Auswahl an hochwertigen Reifen unter den 26-Zoll-Modellen zurückgreifen, als es bei 24 Zoll der Fall wäre.

Eine Dropperpost war bei unserem Testbike nicht verbaut, kann aber auf der Website ausgewählt werden. Die verstellbare Sattelstütze würde den Einsatzbereich definitiv ein Stück weit vergrößern, am Ende bleibt es aber dabei: Das VPace Fred26 ist in erster Linie für den Downhill-Spaß entwickelt und brilliert auf diesem Gebiet. Wer nach einem Bikepark-Bike für den oder die jungen Shredder daheim sucht, wird mit dem Fred26 definitiv fündig!

Kinderbike-Test
Der Hinterbau des Fred26 spricht feinfühlig an und bietet viel Federweg: 150 mm sind es, und damit genauso viel wie vorne.


Die Bremshebel lassen sich auch mit kleinen Händen gut greifen.
Die SRAM NX 11-fach-Schaltung bietet eine hohe Bandbreite.
Vorne ist für viel Power ein Bremssattel mit vier Kolben verbaut.

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Nicht ganz das, wonach du suchst? Wir haben noch eine Menge andere sportliche Kinderbikes getestet. Zur Übersicht geht es hier: Diese 24 Zoll Kinderbikes haben wir getestet.

Fazit: VPace Fred26

Pro

  • Perfektes Bikepark-Bike
  • Top Ausstattung mit sensiblem Fahrwerk
  • Robuster Aluminium-Rahmen
  • Klasse Geometrie

Contra

  • Schmaler Einsatzbereich
  • Kostspielig

Fakten

RahmenmaterialAluminium
Laufradgröße26 Zoll
Federweg150 mm
Gewicht12,9 kg
Preis2.499 €
Web vpace.de
DownhillUphill
 
LaufruhigAgil
 
Das VPace Fred26 rollt auf namensgebenden 26 Zoll Schlappen und bietet so ein verbessertes Überrollverhalten. Generell ist das Fred das geländegängigste Fully im Test und praktisch rein für das Bergab-Fahren gedacht. Touren fahren ist eher weniger drin, dafür fühlt sich das Fred im Bikepark pudelwohl – das ist der korrekte, aber natürlich etwas schmale Einsatzbereich. Top verarbeitet, mit kindgerechten Komponenten.
Stichworte:24Zoll TestfeaturedKinder MTBKinderbikesTest

Über Lukas Mühlehner

Als Niederbayer passt er perfekt ins Velomotion-Team; Lukas Mühlehner studierte in Regensburg Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaft und sammelte nebenbei in der Bike-Industrie und später bei mtb-news.de viel Erfahrung in der Branche und im redaktionellen Arbeiten. Vom Donau-Flachland ist er in den Bayerischen Wald gezogen, um seine Volontärstelle bei Velomotion anzutreten und auf den dortigen MTB-Trails zwischen Arber und Geißkopf auf ausgiebige Testfahrten zu gehen.

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