Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

KinderfahrräderTests

Das beste Kinderrad für den Bikepark?: Das Tiny Rock Master 24 Fully im Test

29. Mai 2026 by Lukas Mühlehner

Test: Das Tiny Rock Master 24 sieht bereits aus wie ein richtiges Mountainbike für Erwachsene – doch fährt es sich auch so gut? Unsere kleinen Testpiloten haben sich das Fully mit 140 mm Federweg an Front und Heck aus den USA einmal genauer angesehen – und können dem Enduro-Bike volle Bikepark-Tauglichkeit bescheinigen.

In aller Kürze

  • Federwegsstarkes Fully, das sich in Bikeparks am wohlsten fühlt
  • Cooler Look, sicheres Fahrverhalten im Gelände, durchdachte Ausstattung
  • Vier Farben, für Kids von 120 bis 155 cm

Für kleine Trailmeister – das Tiny Rock Master in der Übersicht

Das Master 24 Zoll Endurobike wirkt wie ein geschrumpftes Mountainbike für Erwachsene – und tatsächlich fährt es sich auch genauso sicher im Gelände. 140 mm Federweg bietet das Aluminium-Fully vorne wie hinten. Der Fahrer steht dabei sicher zwischen den 24 Zoll Laufrädern. Auf diesen sind griffige Reifen aufgezogen, die auch auf ruppigen Trails viel Sicherheit vermitteln. Damit ist das Tiny Rock Master 24 perfekt für Familienausflüge in den Bikepark und für Trailabenteuer mit den Kleinen. So viel Downhill-Potential will aber bezahlt werden: Tiny Rock ruft einen Preis von 2.199 € für das kleine Endurobike auf, bietet dafür aber auch eine sinnige Ausstattung und ein Bike mit einem sicheren Fahrverhalten auf den Trails.

  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Federweg 140 mm vorne / hinten
  • Größenempfehlung d. Herstellers 120 – 155 cm
  • Gangschaltung SRAM X5 1×10
  • Besonderheiten / Zubehör Vorbereitung für Dropperpost, auch als Rahmenset verfügbar
  • Gesamtgewicht 13,4 kg
  • Gewicht der Laufräder 4,7 kg
  • Farben hellblau, orange, dunkelgrau, jadegrün
  • www.tiny-rock.de
  • Preis (UVP) 2.199 €
Tiny Rock Master 24
Das Master 24 Fully mit 140 mm Federweg vorne wie hinten richtet sich klar an junge Bikepark-Shredder. Der US-amerikanische Hersteller Tiny Rock hat daher auf eine robuste Bauweise geachtet und sinnvolle Komponenten gewählt: Das Fahrwerk ist für Piloten ab 30 kg sehr gut einstellbar und die Bremsen lassen sich leicht dosieren. Preislich liegt das Tiny Rock Master 24 bei 2.199 € (UVP).


Das kleine Endurobike im Detail

Mit seinem martialischen Aussehen weiß das Tiny Rock zu überzeugen, auch wenn unsere jungen Testpiloten von der eher konservativen Farbe zuerst nicht sehr begeistert waren. Doch die Begeisterung kommt mit mit dem Fahren: Das Master 24 ist nicht bloß ein sehr robustes Fully, es fährt sich im Gelände auch richtig gut. Die kleinen Fahrer stehen gut integriert im Bike, und zusammen mit den 140 mm an Federweg vermittelt das Rad viel Sicherheit. Damit ist es die ideale Wahl, wenn es in den Bikepark geht.

Eignung als Endurobike

Für Enduro-Touren ist es dagegen nur eingeschränkt geeignet: Zwar bietet die Schaltung genügend leichte Berggänge für viele Steigungen und kann mit geringen Hebelkräften auftrumpfen, doch für den Enduro-Einsatz stört die starre Sattelstütze zu sehr. Hier ist mindestens ein Schnellspanner notwendig; der Rahmen wäre auch für eine Dropperpost vorbereitet. Um den Sattel im Bikepark tief genug versenkt zu bekommen, mussten wir die Stütze etwas kürzen.



Tops und Flops

Sehr angetan waren wir dagegen von den verbauten Bremsen: Diese bieten ausgezeichnete Dosierbarkeit, um die Kraft der Vierkolbenbremse auf den Boden zu bringen. Leider können die Hebel nicht nah genug an den Lenker verstellt werden. Insgesamt ist das Cockpit von der Ergonomie her vor allem für Fahrer zwischen 130 und 140 cm geeignet; darüber hinaus wird der Einbau eines Lenkers mit mehr Rise sinnvoll, um das flache Cockpit anzuheben. Typisch für Fully-Rahmen in dieser Größenordnung ist leider nirgends ein Platz für einen Flaschenhalter im Rahmen.

Unsere jungen Shredder können dem Tiny Rock Master 24 volle BIkepark-Tauglichkeit bescheinigen. Fahrer stehen sicher zwischen den Laufrädern und gewöhnen sich schnell an das intuitive, sichere Fahrverhalten des Bikes. Damit kann man es richtig stehen lassen!



Ausstattung des Tiny Rock Master

Das Tiny Rock Master zählt zu den robustesten Bikes aus unserem Testpool und ist damit ideal für junge Shredder, die kein Rücksicht auf ihr Material nehmen. Am hochwertig gearbeiteten Aluminium-Rahmen sorgen eine Manitou Luftfedergabel sowie ein Luftdämpfer von XFusion für Komfort. Das Fahrwerk lässt sich gut an das Gewicht der leichten Fahrer anpassen – definitiv ein Pluspunkt. Ab einem Fahrergewicht von 30 kg kann hier viel Komfort mit dem richtigen Luftdruck erreicht werden.

Bremsen und Ergonomie

Außerdem verbaut Tiny Rock gut dosierbare Vierkolben-Bremsen, die das Bike sicher und leicht zum Stehen bringen. An unserem Testbike waren schön gefertigte Trickstuff-Imitate verbaut, serienmäßig kommt eine Tektro Bremse zum Einsatz. Eine Dropper Post ist ab Werk nicht verbaut – das schafft Übersichtlichkeit am Cockpit und hält das Gewicht unten. Der Sattel lässt sich allerdings nur dann wirklich tief absenken, wenn man die Stütze etwas kürzt. Der Rahmen ist aber für den Einbau einer absenkbaren Sattelstütze vorbereitet; Tiny Rock empfiehlt hier die 250 € teure XFusion Manic. Damit wird das Bike auch endurotauglich.

Die Sattelstütze muss gekürzt werden, um sie tief abzusenken. In der 360° Aufnahme ist die maximale Absenkbarkeit der ungekürzten Stütze zu sehen. Für Enduro-Touren ist eine Dropperpost sinnvoll – der Rahmen ist dafür vorbereitet.
Das Cockpit baut verhältnismäßig flach. Viel Platz, um den Vorbau nach oben zu setzen, gibt es nicht. Für Fahrer zwischen 130 und 140 cm funktioniert das Setup gut, größere Fahrer wünschen sich einen höheren Lenker.


Zubehör wie einen Fahrradständer, Beleuchtung oder Schutzbleche gibt es am Tiny Rock Master nicht . Dort, wo das Bike am liebsten unterwegs ist, wären diese Extras aber Fehl am Platz! Für Touren mit den Eltern ist das kleine Enduro aber dennoch gut vorbereitet: Die Zehnfach-Schaltung von SRAM mit der 11-36t Kassette und dem 28t Kettenblatt bietet genügend kleine Gänge. Das ist etwa vergleichbar mit einer Eagle Schaltung mit 34t Kettenblatt an Mamas oder Papas Bike. So lassen sich Höhenmeter auch selbstständig in Angriff zu nehmen.

Übrigens: Tiny Rock wird im DACH Raum vom Bielefelder Unternehmen coolmobility vertrieben, das auch Marken wie Academy oder S’Cool im Portfolio hat. Dort hat man sich auf Kinderbikes spezialisiert und viel Knowhow darüber gesammelt, wie gute Fahrräder für Kinder auszusehen haben. Der Hersteller Tiny Rock selbst sitzt in den USA, wo man seit 2019 an der Entwicklung der besten Mountainbikes für Kinder arbeitet.



Ausstattungshighlight: Die Vierkolbenbremsen mit Tiny Rock Branding. Die leichtgängigen Geber erinnern an die Trickstuff Bremsen. Der Hebel kann nicht nah genug an den Lenker verstellt werden; zudem rosten die Schrauben.
Am Bremssattel findet man vier Kolben. Die Bremse ist dabei nicht einfach bloß kräftig, sondern auch gut dosierbar – wichtig, um mit dem Bike kontrolliert im Gelände fahren zu können.

Nicht ganz das, wonach du suchst? Wir haben noch eine Menge anderer, sportlicher Kinderbikes getestet. Zur Übersicht geht es hier: Diese 24 Zoll Kinderbikes haben wir getestet.



Unterstützt durch Texlock und Vaude
Damit Fahrer und Räder sicher unterwegs sind, haben Vaude und Texlock unsere jungen Tester mit der nötigen Ausrüstung ausstaffiert. Vaude kümmerte sich um die richtigen Klamotten für unsere jungen Testfahrer und dank der leichten und sicheren Texlock-Schlösser konnten wir die teuren Testbikes auch ohne Sorge unbeaufsichtigt abschließen, wenn unsere Fahrer eine Pause vom aufregenden Testbetrieb brauchten.
Texlock
Die hochwertigen Texlock-Schlösser setzen auf einen extrem widerstandsfähigen Stahl-Gewebe-Schlauch. Das schützt das Rad nicht nur vor Diebstahl, sondern verhindert auch Kratzer am Rahmen.



 Spare jetzt 10 Euro auf Texlock Produkte! Mit dem Gutscheincode „velolock10“ sparst Du jetzt 10 Euro auf deinen gesamten Warenkorb bei deiner Texlock Bestellung. 

 

Nach oben

Fazit: Tiny Rock Master 24

Pro

  • Sinnvolle Ausstattung
  • Sichere Fahrweise
  • Robuste Bauweise
  • Rundum Bikepark-tauglich
  • Gutes Fahrwerk

Contra

  • Starre Sattelstütze zu lang

Fakten

RahmenmaterialAluminium
Laufradgröße24 Zoll
Federweg140 mm
Gewicht13,4 kg
Preis2.199
Web www.tiny-rock.de
DownhillUphill
 
LaufruhigAgil
 
Das Tiny Rock Master 24 ist das ideale Bike für junge Bikepark-Shredder. Es besitzt nicht nur das Aussehen eines "richtigen" Erwachsenen-Mountainbikes, sondern vermittelt auch viel Selbstvertrauen im Gelände – damit können die Kleinen fast schon wie die Großen unterwegs sein: Apropos: Am liebsten ist das Tiny Rock im Gelände, auf Trails und im Bikepark unterwegs. Für den Schulweg oder Forststraßen-Touren gibt es geeignetere Bikes.
Stichworte:24Zoll TestfeaturedKinder MTBKinderbikesTest

Über Lukas Mühlehner

Als Niederbayer passt er perfekt ins Velomotion-Team; Lukas Mühlehner studierte in Regensburg Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaft und sammelte nebenbei in der Bike-Industrie und später bei mtb-news.de viel Erfahrung in der Branche und im redaktionellen Arbeiten. Vom Donau-Flachland ist er in den Bayerischen Wald gezogen, um seine Volontärstelle bei Velomotion anzutreten und auf den dortigen MTB-Trails zwischen Arber und Geißkopf auf ausgiebige Testfahrten zu gehen.

Das beste Kinderrad für den Bikepark?: Das Tiny Rock Master 24 Fully im Test

Kleines Trailbike für Fortgeschrittene: Academy Trail 5 im Test

24 Zoll Kinderbike-Test

Welches Fahrrad ist das richtige für mein Kind?: Großer 24 Zoll Kinderbike-Test!

Das vernetzte City-E-Bike: Gewinne ein Tenways CGO009 !

Specialized Crux 5: Das Gravel-Racebike wird aerodynamisch

Focus Sam²

Focus Sam² 6.8 im Test: Kompromissloses E-Enduro für die härtesten Trails

Gazelle Avignon C380+: Schwungvoller Luxus-Tourer

MyVelo Neuheiten

Warum diese Schwarzwald-Bikes 2026 den Markt aufmischen: Die MYVELO Neuheiten für 2026

NG Sports Cawacawa im Test

Smartes Kraftpaket für die Trikottasche: NG Sports Cawacawa im Test

Rennräder

So geht Rennradfahren heute: Class Cool

Cannondale Synapse Carbon 3: Langstreckenrad mit Licht und großer Reifenfreiheit

Giant Reign Advanced E+

Giant Reign Advanced E+: Vollgas-Enduro im neuen Gewand

Aero-Rennradhelm mit Belüftung: Specialized S-Works Evade 4

Trek Madone SL 7 Gen 8: Aero-Renner mit hohem Fahrkomfort

Ähnliche Beiträge

  • Kleines Trailbike für Fortgeschrittene: Academy Trail 5 im Test
  • Welches Fahrrad ist das richtige für mein Kind?: Großer 24 Zoll Kinderbike-Test!
  • So schützt du deinen Rahmen: Zefal Skin Armor Schutzfolie im Test
  • Bosch Performance Upgrade 2.0 im Test: 120 Nm! Garmin Integration! Fast Charger!
  • Verstecktes Alltagshelferlein schafft Sicherheit: Lenklock Kabelschloss im Test
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH